Oberwart

Erstellt am 05. Oktober 2016, 05:46

von Michael Pekovics

„H2“ als neuer Motor für Stadt. Michael Pekovics über die Bedeutung von „Leuchtturmprojekten“ und die Rolle der OSG im Süden.

Die Oberwarter Innenstadt wächst. Allerdings nicht in die Breite, sondern in die Höhe. Projekte wie das im Vorjahr eröffnete „City Point“ oder jetzt das „H2“ von OSG und BPM beweisen, dass sehr es wohl Dynamik in der Stadt gibt – wenn auch nicht im Handel, zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten erkennt man aber, dass sich durch das eo zwar viel an den Stadtrand verlagert hat, damit aber auch die Anziehungskraft von Oberwart insgesamt gestiegen ist.

Die höhere Frequenz kommt schließlich unterm Strich allen zugute, auch wenn sich das noch nicht in voll vermieteten Geschäftsflächen messen lässt. Ähnlich wird es mit dem „H2“ sein, wenn es umgesetzt werden sollte: Bereits jetzt gibt es Anfragen von in Oberwart ansässigen Firmen, die ein neues Büro suchen. Damit sollte die Frage „Brauchen wir das überhaupt?“ erledigt haben.

Etwas mehr Überzeugungsarbeit wird angesichts der Höhe des Bauwerks notwendig sein, schließlich müssten dafür die Bebauungsrichtlinien geändert werden. Durch die breite und frühe Einbindung der Bürger stehen die Chancen für das Projekt aber gut. Für die Stadt an sich wäre es jedenfalls ein Segen…