Erstellt am 19. Juni 2013, 00:00

KOMMENTAR. Vorgangsweise war nicht korrekt

Nach der Neuwahl des Vorstands des SV Oberwart sollten alle Sorgen vergessen sein. Doch es ist trotzdem nicht alles eitel Wonne im Verein. Der alte Vorstand wurde nicht entlastet, vor der Abstimmung kam es zu heftigen Diskussionen. Das alles lässt vermuten, dass dem neuen Vorstand unter Führung von Michael Leitgeb noch einige Probleme ins Haus stehen könnten. Papier ist geduldig, es gibt bereits eine neue Führungsriege. Doch der alte Vorstand, unter Ex-Obmann Gustav Benedek, haftet noch so lange für den Verein, bis die fehlenden Belege zu den Rechnungen von den Rechnungsprüfern gefunden wurden. Das könnte sich natürlich in einigen Tagen klären. Probleme treten dann auf, wenn inzwischen Mitglieder oder Außenstehende den Verein beim Zivilgericht anzeigen. Formal gesehen hätte der alte Vorstand entlastet werden müssen, damit die neuen Funktionäre ihre Ämter ausüben können. Streng betrachtet war die Wahl nicht korrekt. Damit verbunden treten auch Fragen auf. Beispiel: Wer ist für (angeblich) noch offene Entschädigungen von Spielern zuständig?
Das hätte vor der Neuwahl geklärt werden müssen. Insofern bleibt zu hoffen, dass diese noch offenen Probleme ehebaldigst gelöst werden. Sonst droht am Ende trotz des theoretisch neuen Vorstands in der Praxis ein Stillstand.