Erstellt am 12. Juni 2013, 00:00

KOMMENTAR. Schön langsam wird‘s zur Farce

Praktisch seit der Winterpause hatte man beim SV Neuberg ausreichend Zeit, sich mit einem Aufstieg in die Regionalliga zu beschäftigen. Ganze 14 Punkte Vorsprung hatte man auf den ersten Verfolger. Und auch wenn es besser ist, zurückhaltend zu bleiben, musste den Verantwortlichen nach den ersten Spielen der Rückrunde klar gewesen sein, wohin der Weg führen wird. Spätestens mit dem endgültigen Aufstieg nach dem Sieg gegen Buchschachen hätten Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen.

Aber noch immer ist unklar, ob der Trainer in der nächsten Saison Karl Philipp heißt, oder ob dieser sogar von Bord geht. Auch wenn die aktuelle Saison noch läuft, ist die Trainerfrage mit das Wichtigste, was es zu klären gilt – noch vor etwaigen Transfers. Denn der Coach sollte direkt in die Kaderplanung eingebunden sein. Natürlich ist ein Trainer auch schneller entlassen als ihm lieb ist und der neue Coach muss dann mit dessen „Altlasten“ leben, aber diesen Vertrauensbonus hätte man Philipp geben können.

Jetzt ist es sogar denkbar, dass man als Aufsteiger kurz vor der Vorbereitung plötzlich einen neuen Übungsleiter installieren muss. Wer dies dann machen soll? Es gibt einfachere Fragen. Neuberg kann nur hoffen, dass Karl Philipp doch noch bleibt.