Erstellt am 02. Februar 2011, 00:00

Leistung zählt nicht immer. Die Erwartungen an Legionäre sind in der Regel höher als jene an einheimische Spieler – verständlich, will man doch nicht einem mittelmäßigen Gastspieler den Vorzug geben und so einem Burschen aus dem Ort den Weg verstellen. Dies ließe sich bei den Fans schwer rechtfertigen.

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Die Erwartungen an Legionäre sind in der Regel höher als jene an einheimische Spieler – verständlich, will man doch nicht einem mittelmäßigen Gastspieler den Vorzug geben und so einem Burschen aus dem Ort den Weg verstellen. Dies ließe sich bei den Fans schwer rechtfertigen.Die Erwartungen an Legionäre sind in der Regel höher als jene an einheimische Spieler – verständlich, will man doch nicht einem mittelmäßigen Gastspieler den Vorzug geben und so einem Burschen aus dem Ort den Weg verstellen.

Dies ließe sich bei den Fans schwer rechtfertigen.Wie die Transferübersicht zeigt, gab es aber scheinbar nicht wenige solcher enttäuschenden Fälle: In jeder Klasse schickte zumindest ein Verein seine ausländischen Spieler in die Wüste – ein Zeichen für Unzufriedenheit, gerade wenn dieser Schritt in der Winterübertrittszeit erfolgt. Was die Neuzugänge betrifft, unterscheiden sich bei diesen Klubs die Philosophien deutlich. Während mancherorts im Frühjahr auf Einheimische gesetzt wird, werden anderorts einfach neue Legionäre geholt. Aber nicht immer gibt die Leistung den Ausschlag für eine Trennung, wie der ASK Oberdorf zeigt. Dort verabschiedete man die Top-Scorer Sandor Jager (11 Tore) und Mate Halmos (8 Tore). Es soll nicht mehr gepasst haben, so die Gründe des Vereins – bei diesen Leistungsdaten für Außenstehende eine schwer nachvollziehbare Entscheidung. In Hinblick auf das Mannschaftsgefüge könnte es aber möglicherweise der richtige Schachzug gewesen sein.

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a.koller@bvz.at