Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Limbach ist überall. MICHAEL PEKOVICS über Limbach und Kukmirn: Das Finden der „goldenen Mitte“.

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Franz Steindl hat es in der Causa „Limbach-Kukmirn“ nicht leicht. Als Gemeindereferent musste er „seinen“ ÖVP-Mitgliedern in Limbach sagen, dass eine Trennung Nachteile für alle bringen würde. Kein Wunder, dass er jetzt beruhigt und darauf verweist, dass die endgültige Entscheidung erst dann getroffen wird, wenn sich das Gutachten des Rechnungshofes mit jenem der Gemeindeabteilung deckt. Damit wäre Steindl (die ÖVP) aus dem Schneider, Limbach würde bei Kukmirn bleiben und alle wären glücklich – außer natürlich die „Freiheitskämpfer“ Rainer Freissmuth und Willibald Fandl und mit ihnen rund 73 Prozent der Limbacher, die für die Trennung gestimmt hatten. Aber Politiker haben nun einmal – auch wenn es scheint, dass das viele vergessen haben – die Aufgabe, Entscheidungen zu treffen. Nur müssen diese in diesem Fall so getroffen werden, dass zwei Dinge gesichert sind: die Identität und die wirtschaftliche Überlebensfähigkeit der Ortsteile. Gespart werden kann und soll nur bei der Verwaltung. Diesen Mittelweg zu finden, das wird für die Politik nicht leicht. Egal ob es jetzt um Limbach und Kukmirn geht oder um andere Gemeinden des Südburgenlands.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at