Erstellt am 05. Februar 2014, 23:59

von Patrick Bauer

Nur mit Herzblut kann es gehen. Patrick Bauer über die Chancen des ASKÖ Stinatz mit seiner schwierigen Kadersituation.

Bei BVZ-Burgenlandligist Stinatz waren die Übertrittszeiten in den letzten Jahren immer sehr turbulent. Eigentlich ging es da in dieser Winterpause noch ziemlich ruhig zu. Und dennoch war es anders als sonst. Während man meist den Kader zumindest gleichwertig auffüllte, speckte der Klub in diesem Jahr gehörig ab. Man will auf die Jugend setzen.

Das ist auch die einzige Chance, die der Verein derzeit hat. Statt prominenten Zukäufen wird nun der Jugend vertraut – ein Weg, der schon vor ein paar Jahren der richtige gewesen wäre. So gingen viele Stinatzer von ihrem Stammverein weg, um ihr Glück woanders zu suchen. Gut möglich, dass diese in naher Zukunft wieder zurückkehren, aber das ist (noch) Zukunftsmusik.

Für Neo-Trainer Josef Kreitzer wird es eine Herkulesaufgabe, Stinatz in der BVZ Burgenlandliga zu halten. Realistisch ist das nur, wenn der Kader von Verletzungen und Sperren verschont bleibt. Sonst wird es schwer, richtig schwer. Schon zwei Ausfälle könnten zu viel sein.

Es ist aber auch die Chance für viele, sich auf wirklich hohem Niveau zu beweisen. Und vielleicht entwickelt sich dadurch etwas. Mit Selbstvertrauen, Leidenschaft und Herzblut wurden schon viele stärkere Mannschaften besiegt. Das muss jetzt auch für die Stinatzer gelten.