Erstellt am 02. September 2015, 09:54

von Michael Pekovics

Oberwart ist kein leichtes Pflaster. Michael Pekovics über das neue Rathaus und das längst notwendige Bewusstsein für Barrierefreiheit.

Menschen mit Behinderungen haben es in der Bezirkshauptstadt Oberwart nach wie vor schwer.

So wie das Rathaus sind auch zahlreiche Geschäfte in der Stadt straßenseitig nur über Stiegen erreichbar – ein oft unüberwindbares Hindernis für Rollstuhlfahrer oder Menschen mit anderen Behinderungen, auch wenn es vereinzelt schon (teilweise extrem steile) Rampen gibt.

Beim „Barrierecheck“ hat Stadtchef Georg Rosner am eigenen Leib erfahren, dass der Alltag in „seiner“ Stadt recht anstrengend sein kann – siehe auch unseren Artikel darüber:

Dass diese Aktion mit dem Beschluss für den Umbau des Rathauses zusammengefallen ist, mag Zufall sein. Fakt ist aber, dass öffentliche Gebäude bis 2019 barrierefrei sein müssen.

Die Stadtgemeinde tut also gut daran, die bauliche Situation des Rathauses so zu verändern, dass auch Menschen mit Behinderungen ihre Amtswege erledigen können.

Zwar stehen auch derzeit die Gemeindemitarbeiter helfend zur Seite, trotzdem ist es einfacher für alle Beteiligten, wenn der Bürgerservicebereich im Rathaus ohne fremde Hilfe in Anspruch genommen werden kann – und zwar von allen Bürgern, auch jenen mit Behinderungen.