Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

Österreicher heiß begehrt. MICHAEL PEKOVICS über einen gelungenen und einen gescheiterten Coup der Gunners.

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Auch nach dem ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte bleiben die Oberwart Gunners ihrem Weg treu: Kontinuität ohne finanzielle Abenteuer und Vertrauen in die Eigenbauspieler. Die Verpflichtung von Meister-Trainer Neno Asceric ist ebenfalls ein Beweis der Kontinuität. Denn Asceric weiß, dass in Oberwart gilt: „low budget – high expectations“ (geringes Budget – hohe Erwartungen). Dass mit ihm aber neuerlich jener Mann am sportlichen Ruder ist, der den Verein mittlerweile in- und auswendig kennt, lässt auf weitere Erfolge im Jahr eins nach dem Meistertitel hoffen.

Dass die Gunners im Buhlen um Richard Poiger, wohl einer der begehrtesten Österreicher am Markt, gegen Gmunden verloren haben, heißt nur eines: Dass wohl oder übel ein Legionär für eine der großen Positionen gefunden werden muss (Tyrone Sally?). Aber dennoch werden die Gunners – zumindest am Beginn der Saison – weit unter der erlaubten Anzahl von fünf Fremdarbeitern liegen, derzeit gilt ja nur Joey Shaw (USA) als fix. Aber je größer die Herausforderung für die Jungen, desto mehr lernen sie für die Zukunft. Und das könnte sich (für sie persönlich) noch auszahlen: Schließlich wird die Anzahl der erlaubten Legionäre weiter auf vier sinken.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at