Erstellt am 09. September 2015, 08:42

von Michael Pekovics

OHO ohne Café – unvorstellbar. Michael Pekovics über die Suche nach einem Pächter für das OHO, eine Kultlocation in Oberwart.

Die Glanzzeiten des ehemaligen OHO-Cafés (zuletzt „s´OHO“ von Georg Gossi) sind schon einige Jahre vorüber. Seit damals haben sich einige Gastronomen am Standort versucht, richtig durchsetzen konnte sich aber keiner.

Dabei gehört „das OHO“, wie es gemeinhin genannt wird, zu einem Fixstern im Kulturangebot des Bezirks: Laufend finden Veranstaltungen statt, für genügend Kundenfrequenz ist also gesorgt.

Überhaupt mutet das kulinarische Angebot am Abend in Oberwart seit dem Abschied von Spitzenkoch Georg Gossi mehr als bescheiden an. Da sollte sich doch jemand finden lassen, der das OHO in Zukunft pachten und betreiben will. Denn dass eine Bezirkshauptstadt wie Oberwart zwar über zahlreiche Lokale, aber über keine Spitzengastronomie verfügt, verwundert.

Fast scheint es so, also wäre eine größtmögliche Entfernung von der Bezirkshaupstadt (siehe Csencsits in Harmisch) Voraussetzung für gastronomischen Erfolg. Dabei hört man die Feinspitze der Stadt immer jammern, dass es kein Angebot gibt. Alles in allem sollten das doch gute Voraussetzungen dafür sein, etwas Neues und kulinarisch Spannendes zu kreieren.