Erstellt am 27. August 2014, 06:57

von Patrick Bauer

Olbendorf ist der größte Verlierer. Patrick Bauer über den Abgang von Trainer Didi Steurer zum 2. Liga-Klub aus Kohfidisch.

Trainerwechsel im Fußball sind eigentlich nie mit schönen Gefühlen verbunden. Genau so ein Tausch fand am vergangenen Wochenende in Kohfidisch statt, wo der langjährige Trainer Heinz Thek nach dem mäßigen Start seiner Ämter entbunden wurde.

Schnell fand die Vereinsführung mit Didi Steurer einen Ersatz. Dieser war aber zu diesem Zeitpunkt noch in Olbendorf tätig und feierte erst am Samstag gegen Rotenturm einen 5:3-Sieg. Es sollte sein letzter als Olbendorfer-Chefcoach gewesen sein, denn schon am Abend wurde Steurer von den Kohfidischer-Verantwortlichen kontaktiert.

Natürlich machte er sich Gedanken über den Schritt in die 2. Liga. Kohfidisch bleibt eben Kohfidisch mit toller Struktur, einem großartigen Umfeld und einer wahnsinnig talentierten Mannschaft. Dass Steurer diesen Schritt wagt, ist aus persönlicher Sicht mehr als verständlich. Auch Kohfidisch kann man kaum einen Vorwurf machen, da Top-Trainer so kurz nach Saisonstart rar gesät sind. Kein Wunder, dass man sich beim ehemaligen Heiligenbrunner-Meistertrainer meldete.

Der größte Verlierer bleibt der SV Olbendorf, der sich nach fünf Spieltagen auf Trainersuche begeben muss. Das war bis zum Samstag undenkbar. Bis der Anruf aus Kohfidisch kam, der auf einen Schlag alles veränderte.