Erstellt am 31. Mai 2012, 07:26

Plus und Minus für die BEGAS. EVA-MARIA LEEB über zwei Projekte der BEGAS, die derzeit für Gesprächsstoff sorgen.

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Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Dieser viel zitierte Spruch trifft derzeit sicherlich auch auf den Energieversorger BEGAS zu. Denn einerseits zeichnet sich in der Causa „Biomassekraftwerk Oberwart“ zumindest eine Teillösung ab, wie von der BEGAS und von der Stadtgemeinde Oberwart zu erfahren war. Das heißt wohl, dass der Energieversorger zumindest einen Teil seiner ausständigen Forderungen von der Stadtgemeinde zurückerhalten wird.

Andererseits musste die BEGAS in Heiligenkreuz einen herben Rückschlag hinnehmen. Wie die BVZ schon im Feber berichtete, wird der Bau der Reststoffverwertungsanlage in Heiligenkreuz wahrscheinlich nicht stattfinden. Der Verwaltungsgerichtshof hat den Bescheid aufgrund eines Formalfehlers gekippt. Die Aufhebung bedeutet, dass das Verfahren wieder zum Umweltsenat zurück geht. In beiden Fällen könnte man sagen, dass die Natur gesiegt hat. Das umweltfreundliche Biomassekraftwerk bleibt, die ökologisch höchst umstrittene Müllverbrennungsanlage kommt vorerst nicht.

KOMMENTAR

e.leeb@bvz.at