Erstellt am 11. Mai 2011, 00:00

Schnelle Taten sind gefragt. DANIEL FENZ über den SVO und dessen Probleme mit dem Präsidenten.

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Es hatte wohl niemand damit gerechnet: Vergangene Woche verkündete Michael Leitgeb, Präsident des SV Oberwart, dass er seinen Hut nimmt. Bedenkt man, dass er mit einigen Funktionären nicht mehr zusammenarbeiten konnte, war es aus seiner Sicht wohl der beste (oder einfachste) Weg, den er wählen konnte.

Als hätte der Abschied des Präsidenten allein nicht schon gereicht, kündigte nun auch noch Obmann Peter Fuith vor der nächsten Jahreshauptversammlung und der damit verbundenen Wahl an, aufzuhören. Die Jahreshauptversammlung hätte Ende April durchgeführt werden müssen. Wäre alles nach Plan gelaufen und hätte es innerhalb des Vereins keinen Widerstand gegen die langfristigen (Erste-Liga-)Pläne Leitgebs gegeben, dann wäre bereits alles reibungslos über die Bühne gegangen.

Nun steckt der SVO jedoch in einer Krise. Zwar haben Manager Michael Benedek & Co. noch bis Juli Zeit, neue Funktionäre zu finden, vielleicht wollen sie das aber gar nicht und ersetzen nur ihren Obmann. Von außen betrachtet werfen diese Vorgänge ein schlechtes Licht auf den Verein. Daher wäre es angebracht, schnell Taten zu setzen. Denn alles andere würde dem Image des Vereins und letztlich der Mannschaft schaden.

d.fenz@bvz.at