Erstellt am 13. Juli 2016, 05:19

von Daniel Fenz

Ist es bereits fünf nach zwölf?. Daniel Fenz über aktuelle Problemfälle im südburgenländischen Fußball-Unterhaus.

Das Vereinssterben im südburgenländischen Fußball-Unterhaus droht eine Fortsetzung finden. Zumindest bleibt die Lage angespannt. Der USV Burgauberg
(2. Klasse Süd B) etwa konnte die Einstellung des Spielbetriebs zuletzt gerade noch abwenden. Ob es Sinn macht, mit einer abgespeckten Mannschaft in der letzten Klasse anzutreten, bleibt abzuwarten. So oder so ist das immer noch besser, als zuzusperren.

Richtig bitter könnte die Lage für Oberschützen in der 2. Liga Süd werden. In der Vorwoche verdichteten sich die Gerüchte um eine Vereins-Auflösung. Obmann Werner Stecker dementierte und stellte die reguläre Fortsetzung in Aussicht. Zum Trainingsauftakt kamen gerade einmal zwölf Spieler, bereits inklusive einiger Testpiloten. Auch wenn der Klubboss klarstellte, dass zahlreiche Akteure krankheitsbedingt, urlaubsbedingt oder aus anderen Gründen noch fehlten: Die Situation ist prekär.

Angedachte Fusionen mit Unterschützen, Bad Tatzmannsdorf oder Riedlingsdorf scheiterten an den offenen Schulden oder am Obmann selbst. Dieser steht nun in der Pflicht, den Klub zu konsolidieren und aus der Krise zu führen. Ob das in der 2. Liga gelingt, bleibt abzuwarten. Aber selbst wenn es am Ende der Saison freiwillig in die 2. Klasse gehen sollte: Auch das wäre immer noch besser, als zuzusperren …