Erstellt am 03. August 2016, 04:33

von Daniel Fenz

Kaprun 2017 ist schon im Fokus. Daniel Fenz über Grasski-Ass Kristin Hetfleisch, die jetzt pausieren muss.

Es begann so gut und endete so bitter: Die (Erfolgs-)Geschichte der Oberdorferin Kristin Hetfleisch ist seit dem Wochenende um zwei positive Episoden, aber auch um eine negative reicher.

Zwar gewann sie bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Iran Gold und Silber, doch ein Sturz ließ die Ausnahmekönnerin schon bei der Siegerehrung nur schmerzhaft lächeln, da war schon eine Schiene um das dick verpackte Bein. Eine Magnetresonanz und die endgültige Diagnose fehlten noch, aber Hetfleisch – die ihren Körper sicher am besten kennt – befürchtet(e) das jähe Saisonende, Rang drei im Gesamtweltcup wird somit wohl nicht halten.

Aufgrund der Verletzung, die ihr derzeit die Ausübung am Grasskifahren nicht erlaubt, bleibt Hetfleisch neben der Reha vorerst nur das Daumendrücken vor dem TV-Schirm – für unsere Sportler bei den Olympischen Spielen in Rio.

Abgesehen davon hat die Südburgenländerin ihren Blick ohnehin schon auf die neue Saison gelegt. Logisch also, dass der Wunsch nach einem plangemäßen Heilungsverlauf des Knies und einer guten Erholung omnipräsent ist. Dann könnte sie schon im neuen Jahr wieder international denken. Denn die nächste WM kommt bestimmt – und findet mit Kaprun im September 2017 ganz nebenbei sogar noch in Österreich statt.