Oberwart , Pinkafeld

Erstellt am 21. September 2016, 03:25

von Patrick Bauer

Nachweis blieb bis dato aus. Patrick Bauer über die derzeit offenen Fragen in Oberwart vor dem „Klassiker“ in Pinkafeld.

Vorletzter, vier Punkte, defensive Unzulänglichkeiten und Konzentrationsmängel in der Offensive. So lautet die bisherige Bilanz des SV Oberwart nach acht gespielten Begegnungen in der BVZ Burgenlandliga.

Zu wenig, da sind sich alle einig, denn die Erwartungen im Sommer waren groß. Mit Klöcher Bau fand ein neuer, potenter Sponsor den Weg ins Informstadion und Gerhard Horn, der dem Geldgeber vorsteht, wollte gemeinsam mit dem Ex-Oberwarter Ludwig Tuba auf der Trainerbank durchstarten. Keiner sprach vom Wiederaufstieg in die Ostliga, aber eine Rolle im oberen Drittel wollte der Absteiger doch spielen.

Davon ist Mitte September nichts über. Eigentlich trat die komplett konträre Situation ein, denn Tuba, wie auch seine kickende Zunft, sehen sich teils harscher Kritik ausgesetzt, die nach dem 2:4 gegen Leithaprodersdorf und knapp drei Tage vor dem Derby in Pinkafeld ihren Höhepunkt erreichte. Das ging gar so weit, dass Tuba den „Klassiker“ auch als sein eigenes Schicksalsspiel ausrief.

Das ist legitim und obliegt ihm, wobei es sehr früh in der neuen Saison ist und gut Ding ab und an Weile braucht. Fakt ist aber: Ein Trainer ist immer von diversen Faktoren abhängig. Und dazu zählen auch die Spieler, die den Qualitätsnachweis bis dato schuldig blieben. Warum auch immer.