Erstellt am 20. August 2014, 11:45

von Daniel Fenz

Olympia bleibt wohl ein Traum. Daniel Fenz über den Grasski-Weltcup am Wochenende in Rettenbach.

Das Südburgenland wird immer mehr zur (Gras)-Ski-Nation Nummer eins. Julia Dujmovits gab die Formkurve mit Olympia-Gold in Sotschi vor, mit den Erfolgen bei der Junioren-Weltmeisterschaft im Grasski zeigen Kristin Hefleisch, Andreas Guttmann und Lisa Wusits, dass es auch andere „Flachländler“ können und europaweit und weltweit für Spitzenergebnisse sorgen.

Die Erfolgsgeschichte könnte sich am Wochenende fortsetzen. Bei den Weltcup-Rennen startet die Oberdorferin Kristin Hetfleisch als Weltcup-Gesamtführende. Jetzt hätte sie es sich verdient, wenn viele Südburgenländer nach Rettenbach pilgern, um das Trio anzufeuern. Dann würde sich wohl der Erfolg fortsetzen und Hetfleisch könnte damit die große Kristallkugel ins Südburgenland holen.

Seit 2000 werden in Rettenbach Grasski-Rennen durchgeführt, zudem ist es das einzige österreichische Trainingszentrum, in dem ganzjährig trainiert werden kann. Doch der Schritt in Richtung Olympia ist dann doch zu groß. Solange die Sportart von Hobby-Sportlern ausgeübt wird, wird Grasski mit großer Wahrscheinlichkeit nie olympisch sein. Auch, wenn der Traum von Kristin Hetfleisch nie in Erfüllung gehen wird, sie kann und darf auch in Zukunft ihren Fokus auf Erfolge wie Welt- und Europameistertitel legen.