Erstellt am 05. Januar 2011, 00:00

Stadt der Ämter und Banken. MICHAEL PEKOVICS über das Potenzial der Stadt und warum es nicht genutzt werden kann.

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Oberwart bietet eigentlich beste Voraussetzungen für einen florierenden Handel in der Innenstadt: viele kostenlose Parkplätze, eine große Anzahl von Behörden, Ämtern und Banken und zahlreiche Handelsgeschäfte. „Eigentlich“ aber deshalb, weil immer mehr Geschäfte in der Stadt zusperren. Im Gegensatz zu anderen Städten in der Umgebung (siehe Fürstenfeld oder Hartberg) ist die Bezirkshauptstadt zwar nicht die schönste, dafür aber vielleicht die praktischste – allein die 1.000 Parkplätze in der Stadt sprechen dafür. Zusätzlich erhöht sich die Attraktivität der Stadt eben durch die vielen Ämter – die Laufkundschaft wird es in Oberwart allein schon deswegen immer geben, weil beinahe jeder Bürger immer wieder Behördenwege erledigen wird müssen.

Dennoch wäre es schön langsam an der Zeit, dass die Innenstadt attraktiver wird – und zwar nicht nur am Papier sondern in der Realität. Das hängt natürlich mit dem aktuell zu erarbeitenden Verkehrskonzept zusammen und auch mit der Frage der Finanzierbarkeit des Kanal- und Wassersystems. Weil aber für diese beiden „Megaprojekte“ augenscheinlich kein Geld vorhanden ist, heißt es für sichtbare Lösungen weiter „Bitte Warten“.

KOMMENTAR

m.pekovics@bvz.at