Erstellt am 18. März 2015, 14:52

von Michael Pekovics

Uhudler als Friedensstifter. Michael Pekovics über die anonymen Anzeigen in der „Uhudler-Causa“.

Dass der Uhudler bis 2030 quasi nur eine „Auslaufgenehmigung“ hat, das wussten die Verantwortlichen schon lange. Heißt es doch noch immer, dass vom Uhudler eine gesundheitsgefährdende Wirkung ausgehen soll.

Dennoch hat diese nur im Südburgenland erlaubte Rarität gerade in den vergangenen Jahren einen wahren Boom erlebt, die Nachfrage ist seitens der Winzer kaum zu befriedigen. Kein Wunder, dass in den vergangenen Jahren nach Mitteln und Wege gesucht wurde, um mehr produzieren zu können. Dass dabei Flächen illegal angesetzt wurden, wussten die Winzer.

Dass der Fall jetzt nur durch anonyme Anzeigen ins Rollen gekommen ist, lässt einige Vermutungen zu. Eine davon wäre, und davon gehen einige gut informierte Personen in der Szene aus, dass sich die Winzer untereinander angezeigt haben. Oder aber, dass die Anzeigen aus der benachbarten Steiermark kommen.

Egal wer es war oder aus welche Ecke die Anzeigen kommen – jetzt geht es darum, den Uhudler zu erhalten. Und das kann nur dann gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen. Um nach dem erfolgreichen Kampf ein Achterl miteinander zu trinken …