Erstellt am 23. Mai 2013, 11:34

Vereine sind der Stolz der Stadt. Michael Pekovics über Sparen an den falschen Stellen.

So kann es nicht weitergehen – in diesem Punkt sind sich alle Verantwortlichen einig. War es in der Vergangenheit oft so, dass Förderungen quasi per Handschlag im Wirtshaus ausgemacht wurden, so hat sich die gängige Praxis der Subventionen für Vereine zumindest seit 2009 dahin gehend geändert, dass Anträge bis spätestens Ende Juni eingebracht werden müssen und auch Auflagen vorgeschrieben sind.

So müssen Vereine nachweisen, wofür sie das Geld eigentlich verwenden. Dass das früher nicht zwingend so war, zeigt das Dilemma, in dem die Stadtgemeinde nun steckt. Denn natürlich sind vor allem die großen Vereine auf die Unterstützung der Stadt angewiesen – und bringen als Gegenleistung jede Menge Werbewert für Oberwart.

Wenn man jetzt die für Subventionen ausgegebenen Summen in Relation zum Budget setzt, kommt man auf rund drei Prozent. Die Vereine verstehen, dass gespart werden muss und hoffen trotzdem, dass die Änderungen nicht zu gravierend sein werden. Den Verantwortlichen der Stadt sollte bewusst sein, dass die Vereine einen Großteil dazu beitragen, dass Oberwart heute ist, was es ist: die Metropole im Südburgenland.