Erstellt am 09. Februar 2011, 00:00

Von Paris nach Oberwart …. DANIEL FENZ über den Weltcup der Judo-Damen in Oberwart.

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Den Brüdern Roland und Martin Poiger gelang ein Meilenstein. Sie sorgten gemeinsam mit dem Österreichischen Judoverband dafür, dass am kommenden Wochenende eine Premiere in Form eines Weltcups in Oberwart stattfindet. Rund 200 Damen, die derzeit übrigens noch bis morgen in Paris trainieren, reisen direkt aus der französischen Hauptstadt nach Oberwart in die Sporthalle. Diesen Leckerbissen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Denn neben den österreichischen Athletinnen wie Sabrina Filzmoser wird auch die starke internationale Konkurrenz auf der Matte stehen.

Dass die Brüder Poiger dieses Event nach Oberwart holten, spricht für sich. Denn der Österreichische Judoverband hat bereits im Jahr 2008 bei der Staatsmeisterschaft signalisiert, dass auf die beiden Judo-Profis – als Sportler, Kampfrichter oder Veranstalter – Verlass ist. Um bei der Außenwirkung auf Nummer sicher zu gehen, soll freier Eintritt locken. Jetzt fehlen nur noch die Zuschauer. Strömen sie am Wochenende in die Oberwarter Sporthalle, könnte der Weltcup ein großer Erfolg werden – einerseits für die Aktiven, die nicht vor leeren Rängen kämpfen müss(t)en, und andererseits natürlich für die Veranstalter und das Image des Events.

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d.fenz@bvz.at