Erstellt am 23. November 2011, 00:00

Weckruf statt böses Erwachen. MICHAEL PEKOVICS über die Anforderungen an die Unternehmer in der Innenstadt.

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Jahrzehntelang lebten Oberwarts Geschäftsleute gut von der Tatsache, dass es einfach keine Alternativen außer Wien und Graz zum Einkaufen gab. Jetzt gibt es Konkurrenz in Form des „eo“. Das ist aber kein Grund, wie ein Kaninchen vor der Schlange in Furcht zu erstarren. Die UnternehmerInnen der Innenstadt müssen die geänderte Marktsituation als Chance begreifen, ihre Stärken betonen und eigene Initiative starten. Das wurde seitens Oberwart Plus in der Vorwoche gemacht, aber das kann nur ein Anfang gewesen sein. Denn auch wenn der Stadtmarketingverein 150 Mitglieder hat: Wenn sich nicht genügend Personen aktiv in das Vereinsleben und der Idee dahinter einbringen, dann wird das nicht genügen. Schließlich ist ein Verein nur so stark, wie die Summe der von jedem einzelnen Mitglied eingebrachten Energie. Dass die Wirtschaft hinter den Projekten steht, hat sie durch den zahlreichen Besuch bewiesen. Das verschafft Obmann Manfred Marlovits eine bessere Verhandlungsposition. Ob aber die Gemeinde angesichts ihrer tristen Finanzsituation Geld lockermachen wird (können), darf bezweifelt werden. Auch wenn die Stadt jährlich rund 3,3 Millionen Euro Kommunalsteuer erhält.

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m.pekovics@bvz.at