Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

Win-Win für beide Partner. Michael Pekovics über die plötzliche Lust an der Zusammenarbeit mit den ungarischen Nachbarn. Lange Jahre wurde darüber geredet, jetzt scheint es tatsächlich so weit zu sein: Das Burgenland und Ungarn wachsen – zumindest auf Projektebene – eng zusammen.

Lange Jahre wurde darüber geredet, jetzt scheint es tatsächlich so weit zu sein: Das Burgenland und Ungarn wachsen – zumindest auf Projektebene – eng zusammen. Sei es das grenzüberschreitende Radwegprojekt „Grenzenloses Genussradeln“ (Seite 18) oder die angedachte Kooperation bei der neu zu bauenden Bahnverbindung Oberwart-Szombathely – eines haben beide gemein: Sie werden durch EU-Förderungen ermöglicht. Denn in der neuen Förderperiode ab 2014 ist es so, dass grenzüberschreitende Projekte von der EU besonders gern gesehen und deswegen auch großzügig honoriert werden. Plötzlich ist es so, dass das Burgenland die ungarischen Nachbarn braucht, um vor allem große Projekte überhaupt umsetzen zu können. Hätte man schon vor Jahren verstärkt in diese Richtung gearbeitet, wäre heute wahrscheinlich noch viel mehr möglich. Bleibt zu hoffen, dass die grenzüberschreitenden Partnerschaften und Netzwerke noch besser funktionieren als bisher. Denn so wie wir von den durch Ungarn ausgelösten EU-Förderungen profitieren, kann Ungarn wiederum viel „Know How“ von uns über die Grenze mitnehmen – zum beiderseitigen Nutzen.