Erstellt am 18. Januar 2012, 00:00

Zore beinhart – teilweise zu hart. Vorne weg: Hallenkicken und Fußball auf dem großen Feld sind schwer zu vergleichen. Gewisse Fähigkeiten wie Technik, Handlungsschnelligkeit und Zweikampfführung sieht man dennoch.

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Vorne weg: Hallenkicken und Fußball auf dem großen Feld sind schwer zu vergleichen. Gewisse Fähigkeiten wie Technik, Handlungsschnelligkeit und Zweikampfführung sieht man dennoch. Während Oberwart beim Masters noch ohne Neuzugang antrat, präsentierte der ASKÖ Stinatz mit Ante Zore, Mirnes Salihovic und Lukas Spirk drei seiner vier Neuen. Vor allem Zore scheint sofort integriert. Technisch ansprechend, mit guter Zweikampfquote und vielen Ballkontakten war er einer der Besten der Barisits-Elf. Aber jede Medaille hat zwei Seiten. Zore hatte zu oft seine Hände im Gesicht der Gegenspieler. „Ein beinharter Typ. Man sieht, dass er in Kroatien in der Bundesliga spielte. Da herrschen andere Voraussetzungen“, sagt Manager Andi Stipsits. Sicher richtig, aber diese Ellbogeneinsätze sollte er in Hinblick auf die Rückrunde unterlassen. Viele Aktionen werden von den Schiedsrichtern dann sicher anders bewertet. Dennoch verstärkt er die Stinatzer Defensive.

Erfrischend war der Auftritt von Lukas Spirk, der zwar torlos blieb, aber gute Ansätze zeigte. In der Halle nicht präsent war Stürmer Salihovic. Stipsits ist aber weiterhin überzeugt von den Fähigkeiten seines neuen Angreifers, der laut dem Verantwortlichen nicht für die Halle verpflichtet wurde.

p.bauer@bvz.at