Erstellt am 30. September 2015, 10:47

von Michael Pekovics

Zu viel „böses Blut“ im Kurort. Michael Pekovics über viel Licht und Schatten in Bad Tatzmannsdorf.

Auf der einen Seite fliegen in Bad Tatzmannsdorf intern die Fetzen (

), auf der anderen wird derzeit eine positive Kampagne nach der anderen präsentiert („Meine Therme“, „Schmatz in Tatz“).

Ausgerechnet vor dem anstehenden 20. Geburtstag der früheren „Burgenlandtherme“ hängt der Haussegen im Kurort trotzdem mehr als schief.

Aus Sicht einiger Unternehmer ist dafür Kurdirektor Dietmar Lindau verantwortlich, am Donnerstag soll es zu einer Abstimmung über seine Zukunft in dieser Position kommen. Offiziell halten sich die Veranwortlichen bedeckt, hinter den Kulissen spielen aber viele Faktoren zusammen – von über Jahre hinweg aufgebaute persönliche Eitelkeiten erst gar nicht zu reden.

Fakt ist, dass der Kurort Bad Tatzmannsdorf mit 535.509 Nächtigungen im Jahr 2014 der größte Tourismusort des Landes ist. Und Fakt ist auch, dass es in der Position des Kurdirektors jemanden braucht, der mit allen gut kann.

Egal wie die Abstimmung und Diskussion am Donnerstag verläuft, die Verantwortlichen müssen eine Lösung finden, damit Bad Tatzmannsdorf den bisher beschrittenen guten Weg weiter fortsetzen kann.