Erstellt am 10. August 2011, 00:00

Zwei Städte, ein Unterschied. EVA-MARIA LEEB über das Hick Hack in Oberwart und Pinkafeld.

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Die Stadt Oberwart hat dem Vandalismus den Kampf angesagt. Immer wieder werden Verkehrszeichen mutwillig zerstört, Fassaden von Häusern beschmiert oder der Kulturpark wird verwüstet. Vandalismus ist kein Kavaliersdelikt und auch keine kleine „Jugendsünde“. Es kostet Zeit und Geld, Zerstörungen zu reparieren, Abfälle zu beseitigen und Fassaden neu zu streichen. Und Vandalismus kostet noch etwas, nämlich das Gefühl der Sicherheit in der Stadt, in der man lebt. Äußerlich kann man die Spuren der Verwüstungen beseitigen, aber in den Menschen, die in Oberwart zu Hause sind, bleibt eine gewisse Verunsicherung zurück.

Da wird das Angebot einer verstärkten Polizeipräsenz und einer intensiveren Überwachung von öffentlichen Plätzen natürlich gerne angenommen. Dies ruft aber wieder all jene auf den Plan, die lauthals einen sogenannten „Überwachungsstaat“ ablehnen. Aber, wo zieht man die Grenze zwischen der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und der lückenlosen Überwachung des Menschen? Diese Frage wird wohl jede Gemeinde für sich beantworten müssen. Oberwart setzt mit den geplanten Maßnahmen auf mehr Sicherheit.