Erstellt am 18. Mai 2011, 00:00

Konzept für Weinberg. PROJEKT / Die Gemeinde Markt Neuhodis möchte mit neuen Maßnahmen den Weinberg besser nutzen und neu beleben.

Präsentiert. Am Wochenende wurde am Weinberg von Markt Neuhodis das neue Vermarktungs-Konzept präsentiert.DANIEL FENZ  |  NOEN
x  |  NOEN

MARKT NEUHODIS / Der Weinberg kann als einzigartige Kulturlandschaft bezeichnet werden. Durch die schonende landwirtschaftliche Nutzung ist die Flora und Fauna einzigartig und es können viele Kleinode der Natur entdeckt werden. Damit das auch in Zukunft so bleibt, wurde ein Entwicklungskonzept für den Weinberg Markt Neuhodis erstellt. Dieses wurde am vergangenen Samstag der Bevölkerung am Weinberg präsentiert.

„Mut zur Umsetzung muss  selbst entwickelt werden“

Das vorliegende Entwicklungskonzept soll aus ökologischen, ökonomischen und wirtschaftlichen Bereichen aufzeigen, welche Möglichkeiten jeder Einzelne vorfindet, um darauf seine weiteren touristischen und wirtschaftlichen Aktivitäten zu gründen. In diesem Entwicklungskonzept sind auch die baulichen Richtlinien vorgegeben, welche eine gewisse Bandbreite bei den Bauten zulassen und auch die historische Bauweise fördern sollen.

x  |  NOEN

Die Mitglieder des Weinbergvereins sowie die politisch Verantwortlichen in der Gemeinde wollen mit der Studie die Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen, unter welchen Voraussetzungen eine touristische und wirtschaftliche Nutzung möglich ist. „Den Mut und Willen zur Umsetzung muss jeder für sich entwickeln, um die jetzt vorhandene Infrastruktur und die diversen Entwicklungsmöglichkeiten zu nutzen. Als wesentliche Aussage möchte ich festhalten, dass nur miteinander eine weitere Entwicklung und Belebung stattfinden kann und wird“, so Bürgermeister Johann Wallner. Für ihn könnte der ursprüngliche Arbeitstitel der Infrastrukturmaßnahmen am Weinberg – „Grinzing von Steinamanger“ – in Zukunft tatsächlich Realität werden. „Das ist sicherlich nicht übertrieben, bedarf aber weiterer Anstrengungen sowie der intensiven Nutzung der vorhandenen Infrastruktur und der bereits vorhandenen Werbemaßnahmen.“

Das größte Kapital für die weitere Entwicklung des Weinbergs liegt vor der Haustür und heißt Ungarn. „Es wird entscheidend sein, ob wir gemeinsam in der Lage sind, das zu erkennen und zu nutzen“, sagte Ortschef Johann Wallner abschließend.