Erstellt am 09. November 2011, 00:00

Kunst in der alten Post. NEUE VERWENDUNG / Der Kunst- und Kulturverein Markt Allhau zieht in das frühere Postgebäude und will es kulturell beleben.

 |  NOEN
VON SILKE ROIS

MARKT ALLHAU /  Im Herbst 2010 kam das Aus für die Post in Markt Allhau und seither steht der Gebäudekomplex, auch bekannt als altes Gasthaus Hagenauer, völlig leer und verlassen im Zentrum. Doch schon bald soll sich das ändern. Denn der örtliche Kunst- und Kulturverein will für frische Farben sorgen, gestaltet die ehemaligen Räumlichkeiten der Post zu seinem neuen Vereinssitz um, und möchte mit kulturellen Veranstaltungen dem alten Haus neues Leben einhauchen.

Verein hat nun zentralen Ort  für sich und seine Aktivitäten

Die Renovierungsarbeiten sind bereits im Gange, schildert Vereinsobmann Manfred Koch, bis zum Frühjahr 2012 würde man gerne fertig werden, und dann soll der 2005 ins Leben gerufene Verein mit etwa 50 Mitgliedern aus Markt Allhau und der näheren Umgebung (siehe Infobox) einen zentralen Ort haben, „wo sich die Vereinsmitglieder treffen können, wo wir unsere Besprechungen abhalten können, wo wir unsere ganzen Unterlagen und Utensilien lagern können“, erläutert Koch, und wo natürlich über das Jahr verteilt „verschiedene kleinere Veranstaltungen wie Kunst-Ausstellungen, Lesungen oder musikalische Auftritte“ abgehalten werden sollen.

Denn der Kunst- und Kulturverein, erklärt der Obmann, sieht sich vor allem als „Plattform, um KünstlerInnen zu fördern“ und „möchte Menschen aus der Region, die künstlerisch tätig sind, die Chance geben, öffentlich aufzutreten.“ Und mit dem neuen Zentrum könne es dem Verein vielleicht auch gelingen, sichtbarer zu werden und sich mit seinen Aktivitäten noch stärker im Gemeindeleben zu verankern.

Dass man dafür die leer stehenden Räume der Post nutzt, freut klarerweise auch die Gemeinde mit Bürgermeister Hermann Pferschy an der Spitze.

„Gut, dass das Gebäude  jetzt sinnvoll genutzt wird“

„Wir haben dem Verein die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung gestellt, und sind dankbar dafür, dass das Gebäude nun einen sinnvollen Zweck erfüllt“, so der Bürgermeister.

Zwar ist langfristig die Errichtung eines neuen Kommunalcenters, des „SAMO-Centers“, an diesem Standort geplant (die BVZ berichtete). Da der Zeitpunkt der Realisierung dieses Großprojekts aber noch nicht absehbar ist, hat nun einmal der Kunst- und Kulturverein die Möglichkeit, sich dort zu entfalten.