Erstellt am 15. August 2012, 00:00

Lafnitztal: Aufwind in den Betriebsgebieten. ZUWACHS / Kemeten und Grafenschachen blicken Ansiedlung mehrerer neuer Firmen entgegen. Auch Loipersdorf verhandelt.

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REGION / In den Gewerbegebieten dreier Lafnitztal-Gemeinden weht frischer Wind. In Kemeten und Grafenschachen haben mehrere Firmen Grundstücke erworben, und auch das neue Betriebsgebiet in Loipersdorf hat einen ersten Interessenten.

„Erster Schritt ist schwer,  dann geht es wie von selbst“

In Kemetens Gewerbegebiet hat die Oberwarter Firma Elektro Portschy ein Grundstück gekauft und plant, dahin zu übersiedeln, „weil der Standort Vorteile bietet“, so Herwig Portschy. Bereits im Juni ist das „Antikparadies“ von Rudolf Fabsits nach Kemeten übersiedelt, und zwar in die ehemalige Gemeindehalle. Eine weitere Firma hat laut Ortschef Johann Nussgraber bereits einen Kaufvertrag unterschrieben und wird sich demnächst ansiedeln. Weiters hat die ansässige Firma MTL Leveghi, die 2010 nach Kemeten übersiedelt ist, 5.000 Quadratmeter Grund erworben, „um bei Bedarf auszubauen“, so Silvio Leveghi. Und auch die in Kemetens Gewerbegebiet beheimatete Firma Kemetec denkt einen Ausbau an und erwägt, „einige tausend Quadradmeter“ zu kaufen, so Geschäftsführer Fesharaki.

Dass sich das Gewerbegebiet mittlerweile als attraktiver Wirtschaftsstandort etablieren konnte, freut Nussgraber. In den letzten fünf Jahren haben sich beständig ein bis zwei neue Firmen pro Jahr angesiedelt, Verhandlungen mit weiteren Interessenten seien am Laufen. „Der erste Schritt ist immer schwer. Hat man diesen aber geschafft, dann läuft es wie von selbst“, kommentiert er die Entwicklung des Gewerbegebiets.

Aber nicht nur in Kemeten, sondern auch in Grafenschachen hat sich der Gewerbepark zuletzt immer weiter entwickelt und soll bald wieder um drei Firmen wachsen. Solange diese noch nicht bauen, möchte Bürgermeister Richard Loidl keine Namen verraten, aber „es wurden Grundstücke an drei neue Firmen verkauft“, bestätigt er.

Und auch in Loipersdorf wird derzeit mit einem Interessenten verhandelt, so Ortschef Hans Oberhofer. Das wäre es die erste Firma, die sich im neu geschaffenen Gewerbegebiet ansiedelt. Rund 1,7 Hektar wurden in der Nähe der Autobahnbrücke umgewidmet, um Betrieben die Möglichkeit zu bieten, sich niederzulassen.