Stadtschlaining

Erstellt am 11. Oktober 2017, 15:14

von Michael Pekovics

10.000ste Teilnehmer bei "Friedenswochen". Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf gratulierte am Mittwoch den 10.000sten Teilnehmern am Erfolgsprojekt „Friedenswochen“ auf Burg Schlaining.

Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf konnte mit Schülern aus zwei ersten Klassen des BG Kundmanngasse in Wien die bereits 10.000sten TeilnehmerInnen bei den „Friedenswochen“ auf Burg Schlaining begrüßen und ihnen mit Schaumrollen herzlich gratulieren.  |  zVg/Land Burgenland

Seit September 2007 werden im Friedensinstitut Burg Schlaining (ASPR) so genannte „Friedenswochen“ für Kinder und Jugendliche durchgeführt. Im Zentrum dieser „Friedenswochen“ stehen Trainings in Gewaltprävention, Konflikt- und Wertschätzungsfähigkeit sowie Teambuilding. Zielgruppe sind AbsolventInnen der 3. bis 13. Schulstufe. Zehn Jahre später konnte Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf, die diese Initiative jährlich mit 10.000 Euro unterstützt, mit Schülern aus zwei ersten Klassen des BG Kundmanngasse in Wien die bereits 10.000sten TeilnehmerInnen begrüßen und ihnen mit Schaumrollen herzlich gratulieren.

zVg/Land Burgenland

„Ich sehe dieses Projekt als eine sensibilisierende und bewusstseinsbildende Initiative für eine gewaltfreie Gegenwart und eine friedliche Zukunft für alle, denn ein sorgsamer Umgang mit einander und auch mit der Umwelt sollen nicht nur Schlagworte, sondern tatsächlich gelebte Realität sein. Konkret geht es darum, Kompetenzen zu erwerben, die für die Persönlichkeitsbildung der einzelnen TeilnehmerInnen wesentlich sind und die sie als Werte ein Leben lang begleiten“, so Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Peter Kostelka, Präsident Friedensinstitut Burg Schlaining, Christian Reumann, Kinder- und Jugendanwalt des Landes Burgenland, und Ursula Gamauf-Eberhardt, MA.

Die „Friedenswochen“ verstehen sich als Präventionsprojekt für Schüler. Ziel ist es, Gewalt im schulischen Miteinander noch vor Ausbruch zu verhindern und Konflikte, die naturgemäß zu jedem Miteinander gehören, gewaltfrei zu lösen. Dazu gibt es Methoden, die erfahrbar und erlernbar sind. Genau das steht im Zentrum der „Friedenswochen“. Den Schülern wird unter Anleitung von Experten ein interaktiver und reflektierter, alters- und wissensadäquater Zugang zu ihren eigenen Gefühlen, zu ihren Mitmenschen sowie zu den zentralen Themenbereichen Konflikt und Frieden vermittelt.

Auch Spezialthemen, wie Mobbing, Gewalt in den Medien, Gender-basierende Gewalt, etc. werden als eigene Module angeboten. Überdies kann eine Friedenswoche auch für Teambuilding zur Stärkung der Klassengemeinschaft und als Kennenlernwoche genutzt werden. Mit Ergebnissen, die - wie von der Universität Klagenfurt wissenschaftlich belegt - den Schulalltag mit dementsprechenden Effekten auch äußerst positiv beeinflussen.