Erstellt am 05. Juni 2014, 08:52

von APA/Red

Landwirt ertrank nach Sturz in Bach. Im Südburgenland ist am Mittwoch ein Landwirt bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen.

 |  NOEN, Einsatzdoku.at
Der 79-Jährige hatte am Vormittag Mäharbeiten bei seinem Bauernhof in Markt Neuhodis (Bezirk Oberwart) durchgeführt. Als er dabei auch Wurzeln von der Böschung eines Baches entfernte, stürzte er etwa 1,70 Meter tief ins Bachbett und ertrank im zehn Zentimeter tiefen Wasser, so die Polizei am Donnerstag.

Der Burgenländer hatte sich gegen 8 Uhr auf den Weg gemacht, um eine Grünfläche zu mähen. Weil er gegen 17.30 Uhr noch immer nicht zu Hause war, machte sich sein Sohn auf die Suche. Der Mann fand seinen Vater schließlich im nahen Hodisbach liegend mit dem Gesicht im Wasser, so die Landespolizeidirektion Burgenland.

"Der Mann ist bei den Arbeiten vermutlich gestürzt und über eine Böschung in das zehn Zentimeter tiefe Wasser gefallen", sagte eine Polizeisprecherin. Sofortige Wiederbelebungsversuche waren erfolglos. Bei der Leichenbeschau wurde Tod durch Ertrinken festgestellt. "Fremdverschulden wurde ausgeschlossen", so die Sprecherin. Die Leiche ist bereits zur Beerdigung freigegeben worden.