Erstellt am 26. September 2012, 00:00

Lese: Nicht viel, aber gut. Weniger Ertrag, höhere Qualität / Der Jahrgang 2012 dürfte qualitativ das halten, was sich die Winzer erhoffen: Die Weinlese dürfte bis Ende September abgeschlossen sein.

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REGION / Die Weißen vom Eisenberg sind schon im Keller, jetzt folgen die Roten. Heute, Mittwoch, startet „Sixpack“-Winzer Christoph Wachter-Wiesler aus Deutsch Schützen mit der Lese des 2012er-Jahrgangs. Und die Erwartungen sind hoch. „Die Qualität schaut sehr gut aus. Zwar wird der Ertrag im Vergleich zum Vorjahr etwas weniger sein, aber die Qualität ist auf jeden Fall besser“, freut sich Wachter.

Grund für die im Vergleich zu 2012 etwas geringere Ernte war das im Sommer zu trockene Wetter. „Zum Glück hat es Anfang September etwas geregnet, die Weinstöcke hatten das Wasser schon dringend notwendig“, weiß Wachter. Insgesamt werden im heurigen Jahr im gesamten Burgenland rund 700.000 Hektoliter Wein erwartet. „Wir können mit dem Weinjahr zufrieden sein“, meint Landesrat Andreas Liegenfeld. Vor allem die Weißweine seien heuer sehr fruchtig und prägnant. „Aber auch die Qualität des Rotweins wird eine besondere sein.“

„Schon lange kein so 

Dieser Meinung ist auch Matthias Mirth aus Eltendorf. „Der Zuckergrad ist top, die physiologische Reife der Trauben wunderbar – wir hatten schon lange nicht mehr ein so hochgradiges Jahr“, freut sich der Winzer und Gastronom. Zwar sei der Ertrag geringer als im Vorjahr, aber „ich bin mit dem zufrieden, was wir heuer bekommen“. Grund für die geringere Ernte ist laut Mirth „einerseits Frühjahrsfrost und andererseits Hagel, aber auch das trockene Wetter im Sommer hat die Ausbeute verkleinert“. Mirth rechnet mit einem Drittel weniger Ertrag.

Weinlese in vollem Gang. Die Winzer erwarten sich einen

guten Jahrgang 2012.

Christoph Wachter-Wiesler erwartet sich einen guten Jahrgang 2012.

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Matthias Mirth freut sich über die gute physiologische Reife der Trauben.