Oberwart

Erstellt am 03. August 2016, 06:17

von Michael Pekovics

Oberwart setzt auf LEDs. Start für Kanal- und Wassersanierung in der Kirchengasse am 16. August, Straße gesperrt. Plus: 1.800 LED-Lichter für Stadt.

Die Badgasse im Bereich der Kinderkrippe wird in diesen Tagen für den Verkehr freigegeben. Die Umstellung der 1.800 Straßenlampen auf LED-Technologie soll noch heuer beginnen, rund eine halbe Million Euro ist dafür vorgesehen. Foto: zVg/Stadtgemeinde  |  zVg/Stadtgemeinde Oberwart

In der Evangelischen Kirchengasse, in der Bahnhofstraße und in der Prinz Eugenstraße wird ab 16. August umfassend erneuert und saniert (die BVZ berichtete). Ein neuer Regenwasserkanal, neue Wasserleitung und neue Straßenbeleuchtung sind geplant. Außerdem wird im Stadtpark eine Retentionsanlage gebaut. Auch der zweite Teil der Graf Erdödy-Straße wird in Angriff genommen. Und die Badgasse im Bereich der Kinderkrippe wird in diesen Tagen fertig für den Verkehr freigegeben.

1.800 Lichtpunkte für das gesamte Stadtgebiet

Seit Kurzem läuft auch die Ausschreibung für den Tausch aller 1.800 Lichtpunkte, also Straßenlaternen, im gesamten Stadtgebiet und dem Ortsteil St. Martin. Alle Lampen sollen auf LED-Technologie umgestellt werden, was sich im geringeren Verbrauch bemerkbar machen sollte. „Oft muss man investieren, um dadurch Geld zu sparen“, verweist Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP) auf bereits umgestellte Lichtpunkte, wo sich die Ersparnis durchaus im Budget bemerkbar macht.

Der Tausch der 1.800 Lichtpunkte wurde EU-weit ausgeschrieben, die Stadt erhofft sich neben geringeren Energiekosten auch einen Umstieg auf eine einheitliche Technologie, was die Wartung vereinfacht. Rund eine halbe Million Euro wird in das Projekt fließen. Hintergrund für den Tausch ist eine ab 2017 gültige EU-Verordnung, wonach nur mehr Energiesparlampen eingesetzt werden dürfen.