Erstellt am 28. Februar 2014, 09:59

LKW-Zug um 15 Tonnen überladen. Eine „rollende Bombe“ musste am Donnerstag in Oberwart von der Polizei gestoppt werden: Der LKW-Zug hatte Holz geladen und war um 15 Tonnen zu schwer bestückt.

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Der in Weiz zugelassene LKW-Zug wurde von einem 25-Jährigen Mann aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gelenkt und war mit Rundhölzern beladen.

Ein Reifen des Anhängers war derart desolat, dass das Gewebe sichtbar war. Außerdem hatte der Lenker seit zwei Tagen die Ruhezeit nicht eingehalten. Kennzeichen wurden abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.

Statt mit 44.000 Kilo mit fast 60.000 unterwegs

 Das Fahrzeug fiel den Beamten der AGM Schachendorf am Donnerstagvormittag im Stadtgebiet von Oberwart auf, als es Richtung Bahnhof unterwegs war. Da die Überladung offensichtlich war, wurde der Lenker angehalten und eine Wiegekontrolle durchgeführt.

Dabei wurde festgestellt, dass das höchst zulässige Gesamtgewicht von 44.000 kg um 15.040 kg überschritten wurde. Außerdem war durch den beschädigten Reifen die Verkehrstauglichkeit des LKWs nicht mehr gegeben.
 
Nachdem der Reifen des Anhängers ausgetauscht und Rundhölzer bis zum erlaubten Gesamtgewicht abgeladen wurden, wurden die Kennzeichen wieder zurückerstattet. Der LKW-Zug wurde danach von einem Ersatzfahrer wieder in Betrieb genommen, der das Ladegut an seinen Bestimmungsort brachte.

Lenker und Zulassungsbesitzer wurden wegen insgesamt 13 Delikten der BH Oberwart angezeigt.