Erstellt am 30. Dezember 2014, 14:51

von Michael Pekovics

Gemeinde zieht um. Wenn „finanzielle Rahmenbedingungen passen“ wird die Verwaltung der Gemeinde ins neue „Samo Center“ umziehen.

Samo Center, Vorschlag der OSG. Zusätzlich zu zwei Ärzten, Geschäften und dem Gemeindeamt setzt die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft auf zahlreiche Wohnungen im ersten und zweiten Obergeschoss. Foto: zVg Samo Center, Vorschlag von Alu Pfeiffer. Im Erdgeschoss sind ein Café, eine Bank, zwei Ärzte (Zahn- und Kreisarzt), ein Nahversorger und das Gemeindeamt geplant. Foto: zVg/www.pfeifferzaun.at/samocenter  |  NOEN, zVg/Michael Pekovics
Eines der wichtigsten Themen im kommenden Jahr wird die Zukunft des ehemaligen Gasthauses Hagenauer sein. Wie berichtet gibt es derzeit zwei Projekt-Vorschläge, die in einer Arbeitsgruppe behandelt werden. Sowohl für ÖVP als auch SPÖ kommt die Umsetzung aber nur dann infrage, wenn das Projekt kostenneutral durchführbar ist.

Damit die beiden Interessenten für das Projekt – die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft OSG und das ortsansässige Unternehmen Alu Pfeiffer – besser planen können, wurde nun vom Gemeinderat einstimmig beschlossen, dass die Gemeinde in das sogenannte „Samo Center“ umziehen wird.

„Wenn die finanziellen Rahmenbedingungen passen“, betont VP-Ortschef Hermann Pferschy und liegt damit auf einer Linie mit SP-Vize Alfred Lehner, der zusätzlich dazu zwei weitere Voraussetzungen nennt: „Betreubares Wohnen ist uns ebenso wichtig wie ein breites wirtschaftliches Angebot.“ Lehner schwebt vor, dass rund um das ehemalige Gasthaus ein „richtiges Kommunikationszentrum entstehen soll, wo von Einkaufen über Arzt- und Gemeindebesuche bis hin zu einem Café alles für den täglichen Bedarf vorhanden sein soll“.

Laut Bürgermeister Pferschy wird die Entscheidung, wer der beiden Interessenten das Projekt umsetzen darf, in der ersten Jahreshälfte 2015 fallen. „Derzeit warten wir auf die genauen Berechnungen der OSG und von Alu Pfeiffer, dann werden wir analysieren und eine Entscheidung treffen.“