Markt Allhau

Erstellt am 07. Juli 2016, 05:18

von Michael Pekovics

Happy End nach „Zombie-Drama“. Aussöhnung: Die Aufregung über Hürden für eine Unternehmerin, die einen Freizeitpark eröffnen wollte, hat sich mittlerweile wieder gelegt.

Pixabay/Public Domain

Anfang Juli hätte das „Zombieland Austria“, ein kleiner, aber feiner Freizeitpark im „Steingarten“ hinter dem ehemaligen P2 in Markt Allhau, eröffnet werden sollen (

). Doch anstatt einer feierlichen Eröffnung kam es zum Streit zwischen der Unternehmerin Lisa Ehrenreich und Bürgermeister Hermann Pferschy (ÖVP).

Ein facebook-Posting der 30-jährigen Grazerin, die sich in Markt Allhau ein wirtschaftliches Standbein aufbauen wollte, dürfte den Ortschef in Rage gebracht haben, zuletzt stand sogar die Umwidmung des Geländes durch den Gemeinderat im Raum – das hätte das Ende für das Projekt bedeutet.

Lehner: „Gemeinde ist absolut nicht dagegen“

Mittlerweile ist wieder Ruhe eingekehrt, die Umwidmung ist vom Tisch und die Zuständigkeit im Fall liegt bei der Bezirkshauptmannschaft als erste Bauinstanz.

Seitens der Gemeinde meldete sich auf Anfrage der BVZ Vizebürgermeister Alfred Lehner (SPÖ) zu Wort: „Wenn alle Auflagen erfüllt sind, werden wir natürlich nichts gegen einen neuen Betrieb haben“, stellt Lehner klar – Ortschef Hermann Pferschy (ÖVP) war bis Redaktionsschluss im Urlaub und nicht erreichbar.

Auch Ehrenreich möchte die Wogen glätten und lädt die Gemeinde vor der Eröffnung zu einem Probespiel in ihr „Zombieland“ ein: „Damit sie sehen, dass das eigentlich ganz lustig ist.“