Erstellt am 24. Oktober 2012, 00:00

Mehr Parkplätze für das Krankenhaus. Umbau / Ein Plus von 204 Stellplätzen soll die Parksituation rund um das Oberwarter Spital in Zukunft entschärfen.

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Von Vanessa Bruckner

OBERWART / Genervt waren alle. Anrainer, Besucher, Autofahrer und Verantwortliche. Die Parksituation rund um das Oberwarter Krankenhaus lässt noch immer zu wünschen übrig. Vielleicht scheint jetzt allerdings ein Ende der „zugepflasterten“ Wirklichkeit in Sicht.

Mit Mai 2013 soll das Spital in Summe 204 Stellplätze mehr haben. „Im Zuge der Erweiterung des Krankenhauses wird auf einem Areal, das derzeit als Mitarbeiterparkplatz genutzt wird, ein neuer Besucherparkplatz errichtet. Daraus ergeben sich 92 zusätzliche Besucherparkplätze“, informiert Johann Nestlang von der KRAGES.

Der Besucherparkplatz bleibt aber weiterhin kostenpflichtig.

Kostenpunkt: 930.000 

Für die Mitarbeiter wird ein komplett neuer, eigenständiger Parkbereich gebaut, der in Summe ein Plus von 112 Stellplätzen ergeben wird.

Nestlang dazu: „Dieser wird unmittelbar anschließend an den Spitals-Zubau situiert sein und bietet den Mitarbeitern den Vorteil, dass sie nur kurze Gehwege haben.“ Die Kosten für die Neuarrangierung der Parkplätze sollen sich auf 930.000 Euro belaufen. Insgesamt wird das Oberwarter Krankenhaus dann 692 Parkplätze zur Verfügung haben, das Parkproblem in den angrenzenden Gassen und Straßen soll damit der Vergangenheit angehören. Das hofft auch Stadtchef Gerhard Pongracz: „Dauerparker fernzuhalten, hat sich als schwierig erwiesen. In mehreren Verhandlungen mit der KRAGES ist es jetzt endlich gelungen, eine gute Lösung für beide Seiten zu erzielen.“ Die Vergabe an die Generalunternehmer läuft auf Hochtouren, im Frühjahr 2013 wird der Startschuss für die Bauarbeiten zum größten Bauprojekt in der Geschichte des Burgenlandes fallen – das versprechen zumindest die Verantwortlichen. Gewartet hat man lange auf den Baubeginn, die Pläne wurden bereits vor weit mehr als zwei Jahren präsentiert. 2015 soll der Neubau fertig, Ende 2017 die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Nestlang, kaufmännischer Direktor der KRAGES, verspricht außerdem: „Das Bauvorhaben wird die geplanten Kosten von 100 Millionen Euro nicht überschreiten.“

Startschuss im Frühjahr. Mit diesem Einreichplan als Grundlage sollen die Um- und Ausbauarbeiten beim Krankenhaus 2017 abgeschlossen sein.