Erstellt am 20. April 2011, 00:00

Milan: Sanierungsplan ist jetzt auf Schiene. KONKURS VOR AUFHEBUNG / Zahlt „Milan“ einen Teil der ausgehandelten 20-Prozent-Quote, ist Sanierungsplan angenommen.

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VON MICHAEL PEKOVICS

REGION / Rund drei Monate nach dem Beginn des Sanierungsverfahrens der Bäckerei Varga („Milan schmeckt man“) darf das Unternehmen wieder hoffnungsvoll in die Zukunft schauen. Vergangene Woche wurde dem Sanierungsplan zugestimmt, die Gläubiger erhalten eine Quote von 20 Prozent.

„Konkurs aufgehoben,  Sanierungsplan bestätigt“

„Wenn die Quote bis Mitte Mai aufgebracht wird, dann wird auch der Konkurs aufgehoben und der Sanierungsplan endgültig angenommen“, bestätigt Masseverwalterin Elisabeth Hrastnik gegenüber der BVZ. Die Quote von 20 Prozent soll in vier Tranchen beglichen werden (acht Prozent bis Mitte Mai, dann drei Mal je vier Prozent im Abstand von acht Monaten). „Ich gehe davon aus, dass das Unternehmen die Quote auf jeden Fall erfüllen kann“, ist Hrastnik überzeugt davon, dass die Bäckerei Varga erfolgreich weitergeführt werden kann.

In der Zwischenzeit wurden in Oberwart bereits zwei Filialen geschlossen (EKO und Atrium, die BVZ berichtete), aktuell gibt es nur noch den Standort im OBI Unterwart. Die zahlreichen Filialen, laut Hrastnik „auch an schlechten Standorten“, hatten die Personalkosten explodieren lassen, das war der Hauptgrund für die finanziellen Schwierigkeiten des Traditionsbetriebs.

Milan Varga und seine Bäckerei haben den Umschwung geschafft, der Sanierungsplan ist auf Schiene.