Erstellt am 21. Januar 2016, 05:23

von Michael Pekovics

Ministerort baut aus. Gemeinde investiert 400.000 Euro in die Sanierung des Gemeindeamtes. Obergeschoss soll bereits heuer fertig werden.

Sanierung des Gemeindeamtes. Das in den 30er Jahren erbaute Gebäude braucht eine Verjüngungskur, der Umbau wird in mehreren Etappen erfolgen. Foto: Archiv  |  NOEN, Archiv
Auch wenn kürzlich die Sanierung des Gemeindeamtes begonnen hat, ein Büro für den neuen Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (siehe Seite 2) ist nicht eingeplant. „Und als Sitz des Verteidigungsministeriums kommt es wohl auch nicht infrage“, scherzt Bürgermeister Richard Loidl (SPÖ).

„Amt mit Charakter wieder in Schuss bringen“

Weil das in den 30er Jahren gebaute Gemeindeamt in die Jahre gekommen ist, wurde kürzlich mit der Sanierung begonnen. „Im Moment sind wir bei den Innenarbeiten, das Obergeschoss soll auf jeden Fall heuer fertig werden“, sagt Loidl, der die „letzte Sitzung des heurigen Jahres“ bereits dort abhalten will.

Rund 400.000 Euro wurden insgesamt budgetiert, darunter fallen auch die Neugestaltung der Fassade und die Umzäunung, außerdem sollen die Außenanlagen wie zum Beispiel der Hartplatz neu gestaltet werden.

Neben zahlreicher weiterer Bautätigkeiten im heurigen Jahr (Volksschule, Veranstaltungsstätte Kroisegg, Friedhof) ist dies das größte Projekt der Gemeinde. „Unser Amt hat Charakter, wir wollen es wieder in Schuss bringen“, erklärt Loidl und verweist auf die Geschichte: „Weil der Boden in Grafenschachen immer sehr feucht war, wurde das Gemeindeamt auf insgesamt 360 Piloten errichtet, um ein Absinken des Fundaments zu verhindern.“