Erstellt am 23. März 2011, 00:00

Mit Kulturführer auf Tour. TOURISMUS / Auf 120 Seiten werden erstmals 49 touristisch besuchbaren Kunst- und Kulturdestinationen des Südens präsentiert. Der Reiseführer ist kostenlos erhältlich.

Landesrat Helmut Bieler und Kultur- und Projektmanager Roman Wappl (v.l.) präsentierten den Kunst-Kultur-Führer für das Südburgenland.  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

REGION / „Das funktioniert ja tatsächlich!“ Landesrat Helmut Bieler und Tourismusregion-Geschäftsführer Hans-Peter Neun waren hin und weg ob der Technik, die im neuen Kunst-Kultur-Führer steckt. Denn mittels abgebildeter Barcodes kann man sich – ein entsprechendes Smartphone vorausgesetzt – direkt Informationen oder Veranstaltungstipps auf sein Handy laden.

49 Kulturdestinationen auf  120 Seiten vorgestellt

Der Kulturführer hat aber überdies hinaus einiges zu bieten. In dem 120 Seiten starken Werk werden Ateliers, Museen und verschiedene Kulturevents vorgestellt. Herausgeber ist das Regionalmanagement Burgenland, im Rahmen des Projekts „artTour - Kulturtourismus Südburgenland“ wurde der Reiseführer produziert. Federführend dabei war Projektkoordinator Roman Wappl, der bei der Präsentation auf den immer wichtigeren Faktor „Kulturtourismus“ hinweist. „Kulturtouristen bleiben länger und haben ein höheres Budget zur Verfügung“, streicht Wappl gleich die beiden wichtigsten Punkte heraus. Damit könne die im Burgenland eher niedrige Aufenthaltsdauer von 2,6 Tagen gesteigert werden.

Für den Reiseführer ausgewählt wurden ausschließlich „touristisch besuchbare Angebote“, wie Landesrat Helmut Bieler weiß: „Dem Gast soll schließlich etwas geboten werden – und Angebote gibt es im Südburgenland viele.“ Der Kultur-Reiseführer ist kostenlos in den verschiedenen Tourismusbüros erhältlich, bietet auch für Einheimische einen umfassenden Überblick und soll „zum Entdecken der gesamten Region einladen“, wie Neun betont.

Geografisch umfasst der Reiseführer die drei südlichen Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf. „Wir wollen das große und vielfältige Angebot im Südburgenland sichtbar und greifbar machen“, unterstreicht Kulturmanager Wappl die Bedeutung der „gebündelten Sammlung“. In den vier Kategorien Kunstblicke, Sehenswert, Kulturparks und -zentren sowie Festivals und Events findet der kulturinteressierte Gast so manches Schmankerl. Das Projekt „artTour - Kulturtourismus Südburgenland“ wurde schon im Jahr 2008 gestartet, bisheriger Höhepunkt war die Durchführung des „Kunstgroßmarkts333“ auf der inform 2009 und 2010.