Erstellt am 01. Juni 2011, 00:00

Mit Steinbutt zum Titel. KULINARISCH / Ein Südburgenländer ist „Junger Wilder 2011“. Der Jungkoch setzte sich gegen 1.800 Kollegen durch.

Stefan Csar jubelte, als er zum besten „Jungen Wilden“ gekürt wurde.  |  NOEN
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SÜDBURGENLAND / Stefan Csar ist „Junger Wilder 2011“. Dieser Titel wurde ihm von einer internationalen Jury von Starköchen verliehen. Der gebürtige Olbendorfer, der jetzt in Großpetersdorf lebt, ist damit einer der besten Nachwuchsköche Europas. Der 25-Jährige, der im Salzburger Pfefferschiff als Chef de Partie aufkocht, setzte sich beim Finale der „Jungen Wilden“ durch. Der Preis ist die wichtigste Auszeichnung für Nachwuchsköche im deutschsprachigen Raum. Insgesamt haben sich heuer mehr als 1.800 Köche zwischen 18 und 30 Jahren aus ganz Europa beworben. Gewählt wurde der neue „Junge Wilde“ von einer Top-Jury aus internationalen Star- und Sterneköchen.

Bodenständig zu bleiben und auf Regionalität zu achten war Stefan Csar dabei besonders wichtig. Als Vorspeise servierte er „Steinbutt im Tomatenfeld“: Steinbutt mit Tomaten-Essig-Karamell und Ricottaschaum. Hauptspeise war ein „Coffeeholic Lamm“: Lamm mit Kaffeearomen, Spargel, Zitrone, Petersilienwurzel und eingelegten Kirschen. Als Nachspeise kam „Steirische Banane“ auf den Tisch: Banane und Kürbiskernöl mit Passionsfrucht, Xocopili, getrocknetem Estragon und Schokoespuma.

Der junge Olbendorfer Profikoch darf sich nun über die Coverstory im Kochmagazin „Rolling Pin“ und über ein Praktikum im besten Restaurant der Welt, dem „noma“ in Kopenhagen, freuen.