Erstellt am 06. April 2011, 00:00

Mobilität in der Region. SÜDBURGENLAND PLUS / Im zweiten Teil der Serie über die Netzwerkgruppen wird der Schwerpunkt „Ökomobilität“ präsentiert.

E-Bikes (Elektrofahrräder) sind derzeit in aller Munde (siehe dazu auch Seite 7). Aber welche weitere Möglichkeiten gibt es noch? WAGNER  |  NOEN
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VON MICHAEL PEKOVICS

REGION / Das Projekt „Netzwergruppen Südburgenland“ vom Verein Südburgenlandplus wurde vor sechs Monaten gestartet. Einer der Schwerpunkte, der im Zuge der Treffen fixiert wurde, ist „Ökomobilität“.

Analog zu Reinhard Koch für den Bereich „Ökoenergie“ ist dafür Mobilitätsmanager Roman Michalek als Mentor bestimmt worden. Die drei Unterpunkte des Schwerpunkts sind „E-Bike-Paradies Südburgenland“ (siehe dazu Seite 7), „Mobilitätsbedarfserhebung“ und „Schaffung neuer Mobilitätsangebote“.

Letzteres ist nicht erst seit der Einstellung des Roten Bus eine wichtige Frage der Region, ist dicg das Südburgenland nicht gerade mit Verkehrsinfrastruktur gesegnet. „Aber bevor man über neue Angebote nachdenkt, muss man wissen, was gebraucht wird“, umreißt Michalek die Aufgabenstellung. „Wir müssen uns auf einen Fragebogen einigen, der einen Vergleich mit anderen Regionen möglich macht. Standardisierte Daten sind dazu erforderlich, schließlich wollen wir das Rad ja nicht neu erfinden, sondern heraus filtern, was die Region schon hat und was sie noch braucht. Wir wollen ja nicht ins Blaue hinein planen.“

Damit wird eines der Ziele des Hauptprojekts erreicht, nämlich die Realisierbarkeit der Projektideen. Die Vorstellung davon soll laut Geschäftsführerin Ursula Maringer im Mai stattfinden.