Erstellt am 20. April 2011, 00:00

Mona auf Erfolgskurs: Jetzt ist Russland dran. EXPANSION / 25 Prozent Umsatzplus im Jahr 2010. „Mona Gruppe“ will heuer weiter wachsen und nach Russland expandieren.

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OBERWART / Der Höhenflug der „Mona Gruppe“, die in Oberwart am Standort der ehemaligen Molkerei beheimatet ist, geht weiter. Nach der Eroberung des arabischen Raums (die BVZ berichtete) sollen im heurigen Jahr die Fühler nach Russland ausgestreckt werden.

„Durch die Kooperation mit unserem Partner Al Rabie haben wir uns eine Vorreiterstellung in Saudi-Arabien, in den Arabischen Emiraten, Bahrein, Kuweit und Katar. Damit erreichen wir mit unseren gentechnikfreien Produkten einen Markt von 72 Millionen Menschen“, erzählt Matthias Krön, geschäftsführender Gesellschafter der „Mona Gruppe“. „Im heurigen Jahr liegt unser Fokus auf Russland.“ Noch im Frühjahr könnte eine Entscheidung fallen.

Umsatz wuchs im Jahr 2010  um insgesamt 25 Prozent

Im Vorjahr wuchs der Umsatz des Unternehmens um 25 Prozent und betrug etwas mehr als 34 Millionen Euro. „In Zeiten einer Wirtschaftskrise erstaunlich“, freut sich Krön über die positive Entwicklung. Für das heurige Jahr ist ein Umsatzvolumen von 40 Millionen Euro angepeilt, der überwiegende Teil davon wird im Ausland erwirtschaftet, weltweit werden 30 Länder beliefert.

Produziert wird die Marke „Joya“ in den Werken in Oberwart, das auch über ein Forschungszentrum verfügt, und Schwerin – rund 100 Mitarbeiter werden beschäftigt. Die Sojabohnen werden von 800 österreichischen Vertragsbauern angeliefert. Nur ein Teil des Biosojas und Reis wird aus Italien importiert, der benötigte Hafer kommt aus dem Waldviertel.

Der geschäftsführende Gesellschafter Matthias Krön ist mit der Entwicklung der „Mona Gruppe“ zufrieden.