Erstellt am 30. Januar 2012, 13:47

Nach Hundebiss: Zweijährigem geht es gut. Jenem Zweijährigem, der Sonntagnachmittag von einem Hund in Rettenbach (Bezirk Oberwart) ins Gesicht gebissen wurde, geht es laut Auskunft des Landeskrankenhaus Graz gut.

NOEN
Das teilte eine Pressesprecherin am Montag mit. Der Vierbeiner erwischte den Buben an der linken Wange. Dem Zweijährigen dürfte eine kleine Narbe bleiben, hieß es.

"Der Bub wurde u.a vom Plastischen Chirurgen auf der Kinder- und Jugendchirugie operiert, wo er sich derzeit auch befindet", so die Sprecherin. Bei dem Biss wurde ein Nerv durchtrennt, der genäht wurde. Ob der die Verletzung am Nerv Folgen haben werde, könne man derzeit nicht sagen. Durch die tiefe Bisswunde sei eine weitere Operation in etwa einer Woche notwendig, "um das Gewebe wieder vollständig herzustellen".

Der Zwischenfall ereignete sich am Sonntag gegen 16.00 Uhr. Laut Polizei befand sich der Bub mit seiner Mutter und dem Hund, einem Staffordshire Terrier, im selben Raum. Wie es zu dem Biss gekommen sei, habe die Mutter nicht genau sagen können. Das Kind habe "auf einmal" geschrien, berichtete ein Beamter.

Der schwer verletzte Bub wurde nach der Erstversorgung mit dem Notarzthubschrauber Christophorus 16 ins Landeskrankenhaus Graz geflogen. Über den Verbleib des Hundes müsse laut Polizei erst entschieden werden. Der zuständige Amtstierarzt war zunächst nicht erreichbar.