Erstellt am 05. Februar 2013, 14:48

Neue Chefs für zwei Lokale. Harry Kahr ist seit 1. Feber Pächter der „Bank“, Georg Gossi betreibt ab 15. März das „OHO-Café“. Beide haben große Pläne.

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Von Michael Pekovics

389 Gastronomiebetriebe gibt es im Bezirk Oberwart, etwas mehr als ein Fünftel davon (86) in Oberwart. Und zwei der bekanntesten Lokalitäten haben ab sofort neue Chefs.

In der „Bank“ hat Harry Kahr seit 1. Feber das Sagen, er übernimmt das Lokal von Franz Rosner, Theres Mittl und Dietmar Csar. Als Grund für die Übergabe geben sie „persönliche und unternehmerische Gründe“ an. „Wir werden uns zur Ruhe setzen“ sagen Mittl und Rosner, Csar wiederum will sich „auf die zwei neuen Standorte an der Wirtschaftsuni Wien konzentrieren“. Sie sind überzeugt, „mit Harry Kahr den perfekten Nachfolger gefunden zu haben, der das Lokal in unserem Sinne weiterführen wird“. Seit September 2004 gibt es „Die Bank“ in Oberwart, anfangs sowohl als Restaurant als auch als Abendlokal geführt.

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Vor allem Letzteres, das Abend- und Nachtgeschäft nämlich, will Kahr nun wieder „stilvoll“ reaktivieren – ohne die bekannten Stärken („In-Lokal mit reichhaltiger qualitativ hochwertiger Speisekarte“) zu vernachlässigen: „Wir werden uns moderner präsentieren“, verspricht „Gastro-Tausendsassa“ Kahr. „Das beginnt bei der kompletten Renovierung der Räumlichkeiten –  Kostenpunkt 50.000 Euro – und endet bei Veranstaltungen am Wochenende mit Bands und DJs – alles außer House und Techno.“ Am Faschingsdienstag hat „Die Bank“ noch geöffnet, dann wird renoviert. Die Wiedereröffnung ist für den 1. März geplant.

Aus „OHO-Café“ wird ab 15. März „S´OHO“

Und auch in einer anderen bekannten Lokalität gibt es einen neuen Betreiber. Georg Gossi, ehemaliger Haubenkoch im „Heimart“, wird das „S´OHO“ am 15. März mit einem neuen Konzept und baulichen Veränderungen eröffnen. Das ehemalige „OHO-Café“ soll als „EssBar“ wieder zahlreiche Gäste anlocken. Von Dienstag bis Samstag (ab 17 Uhr) und bei OHO-Events wird geöffnet sein, auf der Speisekarte werden „lockere Gerichte mit starkem regionalen und saisonalen Bezug zu finden sein“, verspricht Gossi, der aber betont: „Das ‚S´OHO‘ wird kein Restaurant, sondern eine Bar. Natürlich abgestimmt auf OHO-Veranstaltungen und abgerundet mit einem regionalen Weinangebot. Ich werde etwas ganz Neues machen, es hat sich einfach angeboten, ein alternatives Konzept an einem Ort der Kultur unterzubringen“, freut sich Gossi auf seine neue Aufgabe.