Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Neue Millionen für Kurort. AUSBAU / Die Pensionsversicherungsanstalt erneuert um 42 Millionen Euro das Rehabilitationszentrum. 170 Arbeitsplätze sind damit für die Zukunft gesichert.

BAD TATZMANNSDORF / Während das Krankenhaus Oberwart noch immer auf den Startschuss zur Generalsanierung wartet, laufen im Kurort die Vorbereitungen für ein Millionen-Euro-Projekt bereits auf Hochtouren. Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) will nämlich das Rehabilitationszentrum von Grund auf erneuern – und das bei laufendem Betrieb. Insgesamt werden 42 Millionen Euro investiert, bis spätestens 2015 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Für Bürgermeister Ernst Karner (ÖVP) ist der Aus-, Um- und Neubau „eine der wichtigsten Infrastruktur-Investionen der letzten Zeit“. Schließlich sind im Rehazentrum 170 Mitarbeiter beschäftigt.

„Rehazentrum bringt  viele neue Gäste zu uns“

„Diese Jobs sind damit auf Jahre gesichert“, freut sich Karner und vergisst auch nicht auf die positiven Effekte für den Kurort: „Das Rehazentrum bringt natürlich viele neue Gäste zu uns, die dort stationierte Patienten besuchen. Und die entdecken dann Bad Tatzmannsdorf.“

Das Gebäude stamme aus den 60er Jahren, eine Sanierung sei unbedingt notwendig gewesen, sagt PVA-Direktor Rochus Tiefenbacher. Geplant ist, die Erneuerung des Rehazentrums – wie beim Krankenhaus Oberwart – bei laufendem Betrieb durchzuführen. Nur die Vorgangsweise ist eine andere: Derzeit wird ein Waldstück gerodet, dort soll ein völlig neues Gebäude mit rund 150 Einzelzimmern entstehen. Baubeginn dafür soll noch in dieser Woche sein. Ist dieser Bauabschnitt abgeschlossen, wird übersiedelt. Danach wird das derzeitige Gebäude abgerissen. Bestehen bleibt nur der gesamte Diagnose- und Behandlungstrakt.

Fraglich ist nur die  Energieversorgung

Offen ist nur, wie das neue Rehabilitationszentrum mit Energie versorgt werden soll. Laut PVA-Direktor Tiefenbacher will man „weg von fossilen Brennstoffen“. Ob sich die PVA am (geplanten) Biomasseprojekt beteiligen oder sich über Fernwärme versorgen will, steht derzeit aber noch nicht fest.