Erstellt am 04. Juni 2013, 14:13

Neues Leben für Stadt Oberwart. Firma Schwartz plant Bauprojekt auf Wienerstraße. Bibliothek, Galerie und Büros sind angedacht.

Blickfang. Die Baufirma Schwartz plant mit einem Partner den Kauf des Gebäudes auf der Wienerstraße. Die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes ist für Mitte 2014 geplant.  |  NOEN
Von Vanessa Bruckner

Fix ist noch nix, aber so gut wie. Zumindest, wenn es nach Unternehmer Christian Jandrisevits geht. Er plant, gemeinsam mit einem weiteren Unternehmer, ein großes Bauprojekt in Oberwarts Innenstadt.
Konkret handelt es sich um jenes Gebäude, in dem vor Jahren eine Eduscho-Filiale beheimatet war. „Wir planen, das Gebäude auf der Wienerstraße zu kaufen, die bestehende Substanz im Erdgeschoss und im ersten Stock zu sanieren und zwei komplett neue Stockwerke zu errichten“, berichtet Christian Jandrisevits vom Unternehmen Schwartz Bau.

Vorgesehen ist überwiegend die Errichtung von Büroräumen. „Im Erdgeschoss wäre Platz für ein Gastronomieunternehmen. Weiters wird möglicherweise auch eine Bibliothek in diesem Bauprojekt ein neues Zuhause finden. Eine weitere Planung sieht ein Atelier für kulturelle Veranstaltungen in einem der oberen Stockwerke vor.“
 
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Künftige „Passage“ für Ringstraße in der Stadt?
 
Laut Jandrisevits ist das Interesse an dem Objekt groß.

„Anfragen gibt es genug. Die Interessenten kommen von Dienstleistungsbüros, Gastronomie und auch von öffentlicher Hand.“ Möglich seien die Varianten Miete, Kauf oder Mietkauf. Im Hinterhof des Gebäudes befindet sich eine weitere Liegenschaft. „An dieser Stelle sollen Parkplätze entstehen“, verrät der Baumeister.
 
Jandrisevits selbst will mit seinem Bauunternehmen ebenfalls in das neue Objekt übersiedeln.
 
Ein großer Pluspunkt für das Gebäude: „Sollte die Stadtgemeinde Oberwart die geplante Verbindungsstraße zwischen der Bahnhofstraße und der Lisztgasse umsetzen, könnte das Gebäude auf der Wienerstraße künftig als Passage genutzt werden, denn es liegt inmitten dieser geplanten Verbindungsstraße. Dadurch würde die Oberwarter Innenstadt nicht nur eine Ringstraße bekommen, sondern auch gleich ein ansehnliches Gebäude inmitten dieses Ringes.“
 
Der Kostenpunkt dieses Großprojektes beläuft sich auf rund 1,7 Mio. Euro.