Erstellt am 08. Juli 2015, 10:19

von Daniel Fenz

Flüchtlinge im Dorf. Die Flüchtlinge aus Pakistan sind angekommen. Jetzt geht es darum, dass sie von der Bevölkerung akzeptiert werden.

 |  NOEN, © Alexandra Gruber

In der Vorwoche fand die zweite Infoveranstaltung der Gemeinde bezüglich der Asylwerber im Ort statt – die BVZ berichtete:



Grünen-Gemeinderat Wolfgang Spitzmüller erzählt über den ersten Flüchtlingshilfe-Abend: „Sie haben gemeinsam mit dem Sohn des Bürgermeisters, Florian Toth, Chili gekocht. Es war scharf, aber sehr gut“, so Spitzmüller.

Die Asylwerber kommen aus Pakistan, derzeit ist noch ein Dolmetscher vor Ort, obwohl die meisten Männer auch Englisch sprechen.

Für den Oberschützener ist es eine positive Geschichte, die Diakonie als Quartiergeber bemüht sich, damit alles passt. „Sie bekommen jetzt wahrscheinlich auch noch W-Lan installiert, damit sie sich über Internet mit ihren Angehörigen verständigen können.“

Spitzmüller: „Akzeptanz der Bevölkerung steigt“

Es werden auch Deutschkurse angeboten, damit sich die Männer in der Gemeinde verständigen können. „Natürlich gibt es auch noch einige Menschen in der Gemeinde, die dem Projekt kritisch gegenüberstehen“, so Spitzmüller abschließend.

Bürgermeister Günter Toth: „Es ist wichtig, dass die Gemeinde alles dafür tut, damit es ihnen gut geht und die Bürger im Dorf gut mit der Thematik umgehen können.“

Quartiergeber Sionean Dan: „Es läuft alles gut, die elf Männer haben sich schnell zurecht gefunden. Es wurde nur das Innere des Hauses saniert, der Raum an der Bundesstraße wird zuerst nicht benötigt. Natürlich ist es für viele ältere Menschen in der Gemeinde eine Umstellung. Ich glaube aber, dass es nicht allgemein um die Flüchtlinge geht. Die älteren Leute im Ort sind generell keine fremden Menschen gewohnt.“