Erstellt am 12. November 2014, 09:59

Fit für den Winter. Am 15. November fällt in Oberwart der offizielle Startschuss für den Winterdienst der Burgenländischen Landesstraßenverwaltung.

Genug Salz eingelagert. Wolfgang Heckenast, Rüdiger Knaak, Landesrat Helmut Bieler mit Herbert Ehrenhöfer und Andreas Baldauf.  |  NOEN, Leeb

Die Schulungen der Mitarbeiter sind abgeschlossen, die Salz- und Splittlager gefüllt. 9.000 Tonnen Salz und ebenso viel Streusplitt sind eingelagert, entlang der Straßen werden rund 20.000 Schneewände und 60.000 Schneestangen aufgestellt und die 77 Winterdienstfahrzeuge sind gewartet und einsatzbereit.

„Verweh-Verluste“ um bis zu 70 Prozent geringer

„Einmal Eisenstadt - Moskau und retour: Das ist die Länge der Fahrstreifenkilometer, die der Winterdienst der burgenländischen Straßenverwaltung zu betreuen hat. Die 240 Winterdienstfahrer haben ihre jährlichen Fahrtrainings- und Einsatzkurse absolviert und sind in 15 Straßenmeistereien auf 3.700 Fahrstreifenkilometern im Einsatz“, erklärt Landesrat Helmut Bieler.

Verwendet werden fast ausschließlich „Feuchtsalz-Streugeräte“. „Dabei wird das Streusalz mit einer Salz-Wasser Lösung, befeuchtet. Das ist nicht nur umweltschonender, sondern auch wirtschaftlicher“, sagt Bieler. So seien die sogenannten „Verweh-Verluste“ um bis zu 70 Prozent geringer, der Tauvorgang setze schneller ein und sei auch noch bei Temperaturen von zehn Grad Minus gewährleistet.

„Aber auch die Verkehrsteilnehmer sind gefordert, mit entsprechender Winterausrüstung und den Straßenverhältnissen angepasster Fahrweise“, so Bieler.