Erstellt am 18. März 2015, 14:51

Erfolgreich mit Soja. Das burgenländische Unternehmen „JOYA“ steigerte seinen Umsatz auf 45 Millionen Euro. Die Standortsuche geht aber weiter.

JOYA-CEO Wolfgang Goldenitsch freut sich 2015 auf die Markteinführung des weltweit ersten glutenfreien Haferdrinks. Foto: zVg/JOYA  |  NOEN, zVg/JOYA

Das Unternehmen JOYA, Österreichs Soja-Pionier, blickt auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2014 zurück. Das burgenländische Unternehmen machte im Vorjahr einen Umsatz von 45 Millionen Euro, im Vergleich zu 2013 ist das ein Plus von fünf Millionen.

Umsatzzuwachs auf 50 Millionen angestrebt

In den Produktionsstätten in Oberwart und Schwerin (Deutschland) wurden im Vorjahr 6.000 Tonnen österreichisches Soja zu Getränken, Joghurt und anderen Produkten auf Sojabasis verarbeitet, 2013 waren es noch 4.700 Tonnen. JOYA ist damit der größte heimische Abnehmer und Verarbeiter von Speisesoja. Für 2015 strebt das Unternehmen erneut einen deutlichen Umsatzzuwachs auf 50 Millionen Euro an.

Die Voraussetzung für den weiteren Wachstumskurs hat man bereits im vergangen Jahr geschaffen: 2014 investierte JOYA 1,35 Millionen Euro in den Ausbau der Produktionsanlage in Oberwart. Damit verdoppelte sich die Kapazität des Werkes auf 40 Millionen Liter jährlich.

„Klares Bekenntnis zu Standort im Burgenland“

„Mit dem Ausbau in Oberwart liefern wir ein klares Bekenntnis zu unserem Standort im Burgenland“, so Goldenitsch. Dennoch geht die Suche nach einem neuen Standort weiter: „Wir haben aber noch nichts Passendes gefunden, bleiben aber ganz sicher hier“, betont Goldenitsch.

JOYA entwickelte sich in den letzten Jahren dank seiner Innovationskraft von einer regionalen Molkerei zu einem Player am Weltmarkt für pflanzliche Milchprodukte. Das burgenländische Unternehmen exportiert mittlerweile in über 30 Länder, insbesondere nach Zentral- und Osteuropa. 2014 lag die Exportquote bei 85 Prozent. „Unsere wichtigsten Auslandsmärkte sind Ungarn und Rumänien“, sagt Goldenitsch.