Oberwart

Erstellt am 04. Januar 2017, 06:07

von Michael Pekovics

Massing-Abschied: Stadtmarketing wird erneuert. Gesellschaft „Wirtschaftsservice Oberwart (WSO)“ wird vermutlich neu aufgestellt. Geschäftsführerin Massing trat zurück.

Abschied als WSO-Geschäftsführerin. Katja Massing trat zurück, bleibt bis zu einer Lösung aber im Amt.  |  BVZ

Am Ende des Jahres 2016 gab Oberwarts Amtsleiterin Katja Massing bekannt, dass sie sich aus der Funktion der Geschäftsführerin der gemeindeeigenen Gesellschaft „Wirtschaftsservice Oberwart“, kurz WSO, zurückziehen wird.

Der Rücktritt von Massing muss allerdings zunächst noch von der Generalversammlung angenommen werden, bis zu einer endgültigen Lösung bleibt Massing also in Amt und Würden – aber ohne Verdienst.

„Brauchen eine Art Stadtmarketing als Schnittstelle“

Rein formell ist die WSO eine Besitzgesellschaft, in deren Eigentum der Bauhof und der Kindergarten steht, außerdem wurden Betriebsansiedelungen abgewickelt.

„Stimmanteile sind jährlich neu zu berechnen, Mitgliederversammlung ist notwendig“, sagt Stadtchef Georg Rosner.  |  BVZ

Stadtchef Georg Rosner (ÖVP, Bild oben) kann sich vorstellen, der Stadt eine neue Struktur zu verpassen: „Wir brauchen eine Art Stadtmarketing als Schnittstelle zur Wirtschaft, seit dem Ende von Oberwart Plus ist hier leider ein luftleerer Raum entstanden. Es gehört schließlich zu den Aufgaben einer Stadt, Frequenz und Leben in die Stadt zu bringen.“

Für ihn sei vorstellbar, dass diese Aufgaben teilweise von Mitarbeitern der Stadtgemeinde erledigt werden können. „Wir werden uns genau überlegen, was wir für die Zukunft brauchen, und dann entscheiden“, will Rosner der Neustrukturierung der gemeindeeigenen Gesellschaften nicht vorweg greifen.